Kann sich noch jemand hier an "Dawsons Creek" erinnern? Eine der sympathischeren Jugendserien um die Jahrtausendwende, weil die Charaktere (halbwegs) authentisch wirkten (obwohl nichts für mich an "My so-called Life" heranreicht).
Und fand noch jemand Jen Lindley die wunderbarste Figur der ganzen Serie? Schon die sperrigste Figur vielleicht, aber auch die offenste, toleranteste, großzügigste.
Wenn grippal gucke ich gern alte Märchenfilme und Teenie-Serien. So auch vor Kurzem.
Und dabei fiel mir was auf, was mir früher entgangen ist: Jen Lindley ist sehr oft in der kleinen örtlichen Drogerie am Urban Decay Stand anzutreffen.
Da die Serie sich um einen Filmfreak dreht ist sie gespickt mit cineastischen Zitaten, Verweisen, Witzen (inklusive absolut liebenswerter Selbstironie) und von daher glaube ich nicht, dass das Zufall ist.
Rebellische junge Frauen waren die Zielgruppe von Urban Decay - und sind es noch, wenn ich die Produktnamen, Werbefilmchen und -sprüche richtig verstehe.
Jen Lindley ist so eine junge Frau: Sie trug Make Up nicht, um hübsch und ungefährlich auszusehen und sich auf lange Sicht Haus, Mann und Kinder zu sichern, sondern um ihren unabhängigen Charakter zu betonen.
Legendär die Folge, in der Dawson mal nicht mehr brav sein will und Jen versucht ihn zum Stehlen eines UD-Lippenstift zu überreden - ganz klar auch aus eigenem Interesse.
In den USA begannen offensichtlich viele UD-Liebesgeschichten mit Jen Lindley, da gab es das Zeug hier noch gar nicht. Das Einbinden von UD in die Serie war subtil, dauerhaft und äußerst clever.
Man kann sich auf Douglas 1000 Kommentare zur Haltbarkeit, Cremigkeit, hohe Pigmentierung usw. des Lippenstiftes durchlesen. Das unterschreibe ich auch alles zu 100%:
Noch cremiger als MAC.
Noch pflegender als MAC.
Noch haltbarer als MAC.
...und von deren Lippenstiften war ich schon sehr angetan.
Das Finish finde ich um Längen schöner als bei allen anderen Lippenstiften.
Aber der - aus meiner Sicht - eigentliche Clou bei UD, ob es nun um Lippenstifte oder Lidschatten geht, sind die Farben. Die immer satter wirken als alles andere, aber auch düsterer.
Und, selbst in der bunten Vielfalt der Kosmetikwelt gerade, heraus stechen. Sie wirken immer ein bisschen ...ich bin immer versucht "schmutziger" zu sagen. Weniger lieblich, kreischend, plakatfarbenmäßig.
Ich finde auch, dass sich die Farben bei aller Intensität deshalb besser ins Gesicht einfügen - ohne weniger auffalend zu sein.
Die beiden Farben, die ich bisher hier habe, "Streak"(Rosenholz an der Grenze zu Pink) und "Rush"(Taupe)
haben auch diesen leichten "Schmutz" bzw "Schlamm" Unterton auch.
Und wirken dadurch für mein Empfinden irgendwie tiefer und komplexer auf den Lippen.
Und weniger wie "perfekt geschminkt" im Sinne von "3 Stunden lang für ein Hochglanzmagazin gestylt" .
Ach, es ist schwer zu beschreiben. Man muss die Farben einfach mal selbst sehen und vor allem an sich ausprobieren.
Ich kann sie jedenfalls nur unbedingt empfehlen.
P.S. Jen Lindley mit UD, Beweisfoto :-D
http://www.hairsprayandhighheels.net/wp-content/uploads/2014/07/90s-Beauty-Dawsons-Creek.png
Anosmias Kosmetik-Kommentare
Ehe Prinzessin als "Sexy Queen"
Ganz generell vorweg:
Ich bilde mir ein, dass die Kluft zwischen Drogerie-Mascara und "High End"-Mascara mal deutlich größer gewesen ist - was die Qualität angeht. Hat noch jemand diesen EIndruck?
Ich weiß, dass meine ersten Käufe von Mascara um die 30,- Euro zwar mit angehaltenen Atem erfolgten, weil das für ne Studentin ja echt eigentlich nicht im Budget ist und 2 Wochen Leben von Pesto-Nudeln bedeutet, aber ich war jeweils richtig verliebt in die Dinger, weil ich das Ergebnis so umwerfend war.
Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass ich bei einem Blindtest Catrice, Yves Rocher und Lancome nicht auseinander halten könnte.
Das Schönste an den Helena Rubinstein Mascaras ist das Design. Das ist nicht zu toppen, aus meiner Sicht. Fast bin ich versucht, diesem Mascara mit der Spitzen-Applikation ein eigenes Zimmer mit Bettchen und rotem Brokatvorhang zu bauen.
Dieser Mascara ist als Ergebnis einer "War ne krasse Woche, kaufen wir uns mal was richtig Schönes"-Shoppingtour bei mir eingezogen.
Und ich benutze sie gern.
Weil sie einen wirklich wunderschönen Schwung zaubert, die Wimpern gut trennt und das Ergebnis sich sehen lassen kann. Soll heißen: es sieht schön aus. Es hat wirklich was von Spitze. Also eine eher dezente Optik. Wo das unter anderen auf der Rubinstein-Website versprochene "devastating Volume" bleiben soll kann ich nicht sagen.
Nichtmal mit dem art deco Volume Booster als Unterlage kommt da so richtig Drama auf.
Das Ergebnis ist alles andere als schlecht. Aber eben deutlich an der Beschreibung vorbei.
Mehr Drama aber auch genauso ein natürliches Finish findet man für weit weniger Geld.
Das Einzige, was an diesem Mascara hervorsticht ist der wunderschöne Schwung, den er in die Wimpern zaubert und das geniale Design.
Achja, und natürlich der Preis.
FAZIT: Kein Must-Have. Eigentlich nichtmal ein Could-Have.
Wer sich an dem Preis nicht stört und in die Optik verliebt hat kriegt auf jeden Fall einen soliden Alltags-Mascara.
Ich bilde mir ein, dass die Kluft zwischen Drogerie-Mascara und "High End"-Mascara mal deutlich größer gewesen ist - was die Qualität angeht. Hat noch jemand diesen EIndruck?
Ich weiß, dass meine ersten Käufe von Mascara um die 30,- Euro zwar mit angehaltenen Atem erfolgten, weil das für ne Studentin ja echt eigentlich nicht im Budget ist und 2 Wochen Leben von Pesto-Nudeln bedeutet, aber ich war jeweils richtig verliebt in die Dinger, weil ich das Ergebnis so umwerfend war.
Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass ich bei einem Blindtest Catrice, Yves Rocher und Lancome nicht auseinander halten könnte.
Das Schönste an den Helena Rubinstein Mascaras ist das Design. Das ist nicht zu toppen, aus meiner Sicht. Fast bin ich versucht, diesem Mascara mit der Spitzen-Applikation ein eigenes Zimmer mit Bettchen und rotem Brokatvorhang zu bauen.
Dieser Mascara ist als Ergebnis einer "War ne krasse Woche, kaufen wir uns mal was richtig Schönes"-Shoppingtour bei mir eingezogen.
Und ich benutze sie gern.
Weil sie einen wirklich wunderschönen Schwung zaubert, die Wimpern gut trennt und das Ergebnis sich sehen lassen kann. Soll heißen: es sieht schön aus. Es hat wirklich was von Spitze. Also eine eher dezente Optik. Wo das unter anderen auf der Rubinstein-Website versprochene "devastating Volume" bleiben soll kann ich nicht sagen.
Nichtmal mit dem art deco Volume Booster als Unterlage kommt da so richtig Drama auf.
Das Ergebnis ist alles andere als schlecht. Aber eben deutlich an der Beschreibung vorbei.
Mehr Drama aber auch genauso ein natürliches Finish findet man für weit weniger Geld.
Das Einzige, was an diesem Mascara hervorsticht ist der wunderschöne Schwung, den er in die Wimpern zaubert und das geniale Design.
Achja, und natürlich der Preis.
FAZIT: Kein Must-Have. Eigentlich nichtmal ein Could-Have.
Wer sich an dem Preis nicht stört und in die Optik verliebt hat kriegt auf jeden Fall einen soliden Alltags-Mascara.
Absolut empfehlenswert
Das ist glaube ich meine erste große Entdeckung dieses Jahr:
Gekauft wurde er, weil ich auf Reisen (mal wieder) Teile der Kosmetikausrüstung vergessen hatte, diesmal den AMU-Entferner.
Und das ist ja immer ein guter Anlass mal was Neues zu testen. Für 5 Euro kann man auch nicht viel falsch machen.Weiter benutzt habe ich ihn, weil ich neben dem Origins AMU-Entferner eh noch einen für wasserfestes Make Up brauche.
Er ist schon deutlich "umständlicher" als andere AMU-Entferner, weil mein ein Wattepad anfeuchten (also eigentlich am Besten mit Wasser tränken) und ihn dann darauf geben muss, wobei regelmäßig Öl herumkleckert (über das Flaschendesign könnte Sante nochmal nachdenken) - -
- - aber dann. Dann ist er, insbesondere für die trockene Augenhaut, ein super gründlicher, pflegender und auch beruhigender Reiniger, der die Wimpern nicht nur gereinigt sondern auch gepflegt und - für mein Empfinden - auch gekräftigt zurücklässt.
Unter anderem in dieser AMU-Mischung enthalten ist Rizinusöl, was das Wimpernwachstum fördern soll - davon habe ich bislang allerdings noch nichts gemerkt.
Und auch dieser funktioniert mit sanften Reiben, man muss nicht rubbeln, was ich sehr angenehm finde.
Insgesamt also unbedingt empfehlenswert für trockene Augenpartien.
Gekauft wurde er, weil ich auf Reisen (mal wieder) Teile der Kosmetikausrüstung vergessen hatte, diesmal den AMU-Entferner.
Und das ist ja immer ein guter Anlass mal was Neues zu testen. Für 5 Euro kann man auch nicht viel falsch machen.Weiter benutzt habe ich ihn, weil ich neben dem Origins AMU-Entferner eh noch einen für wasserfestes Make Up brauche.
Er ist schon deutlich "umständlicher" als andere AMU-Entferner, weil mein ein Wattepad anfeuchten (also eigentlich am Besten mit Wasser tränken) und ihn dann darauf geben muss, wobei regelmäßig Öl herumkleckert (über das Flaschendesign könnte Sante nochmal nachdenken) - -
- - aber dann. Dann ist er, insbesondere für die trockene Augenhaut, ein super gründlicher, pflegender und auch beruhigender Reiniger, der die Wimpern nicht nur gereinigt sondern auch gepflegt und - für mein Empfinden - auch gekräftigt zurücklässt.
Unter anderem in dieser AMU-Mischung enthalten ist Rizinusöl, was das Wimpernwachstum fördern soll - davon habe ich bislang allerdings noch nichts gemerkt.
Und auch dieser funktioniert mit sanften Reiben, man muss nicht rubbeln, was ich sehr angenehm finde.
Insgesamt also unbedingt empfehlenswert für trockene Augenpartien.
Catrice-Mascara-Liebe 2.0
Dieser Mascara ist schon am oberen Ende des Catrice-Preis-Spektrums und liegt bei fast 5,- Euro.
Ich finde das Design schön, gerade wenn er so in den Drogerieregalen zwischen formunschönen und z.B. gelben Tuben herum steht sieht er aus wie Coco Chanel auf einer 70er Jahre-Party (oder der Loveparade in den 90ern).
Er kriegte mich außerdem mit dem Bürstchen:
Aus meiner Sicht gibts bei Gummibürstchen kaum Qualitätsunterschiede zwischen 3 und 30 Euro.
Ich mag aber Gummibürstchen nicht.
Und 80 Prozent der anderen Bürstchen im Drogerie-Regal sehen in meinen Augen immer eher kläglich aus. Um nicht zu sagen: räudig.
Diese nicht: schöne, dicke, dichte, gleichmäßige Bürste, die deutlich mit Farbe getränkt, aber nicht mit einem Übermaß klumpigen Schwarz überzogen ist.
Und ich liebe sie. Die macht auf jeden Fall mal richtig Action und Drama und tiefschwarze, dichte Wimpern. Eher dichte als lange, was mir gut passt: Länge hab ich schon, Extralänge ist eh schon durch die Mascara-Base da.
Was mir noch gefällt? Sie baut keine Fliegenbeine und nichtmal beim 4mal drüber tuschen muss man aufpassen, weil sie gut trennt (die Bürste ist wirklich toll).
Sie krümelt nicht. Nicht mal gegen Ende des Tages, nicht mal nach so viel Layern.
Sie schmiert nicht, auch nicht wenn man viel zwinkert und am Auge rumfummelt.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Bürste aufrgund ihrer Breite nicht was für jeden ist.
Insgesamt aber: für 5 Euro ein unvorstellbar guter Mascara.
Ich finde das Design schön, gerade wenn er so in den Drogerieregalen zwischen formunschönen und z.B. gelben Tuben herum steht sieht er aus wie Coco Chanel auf einer 70er Jahre-Party (oder der Loveparade in den 90ern).
Er kriegte mich außerdem mit dem Bürstchen:
Aus meiner Sicht gibts bei Gummibürstchen kaum Qualitätsunterschiede zwischen 3 und 30 Euro.
Ich mag aber Gummibürstchen nicht.
Und 80 Prozent der anderen Bürstchen im Drogerie-Regal sehen in meinen Augen immer eher kläglich aus. Um nicht zu sagen: räudig.
Diese nicht: schöne, dicke, dichte, gleichmäßige Bürste, die deutlich mit Farbe getränkt, aber nicht mit einem Übermaß klumpigen Schwarz überzogen ist.
Und ich liebe sie. Die macht auf jeden Fall mal richtig Action und Drama und tiefschwarze, dichte Wimpern. Eher dichte als lange, was mir gut passt: Länge hab ich schon, Extralänge ist eh schon durch die Mascara-Base da.
Was mir noch gefällt? Sie baut keine Fliegenbeine und nichtmal beim 4mal drüber tuschen muss man aufpassen, weil sie gut trennt (die Bürste ist wirklich toll).
Sie krümelt nicht. Nicht mal gegen Ende des Tages, nicht mal nach so viel Layern.
Sie schmiert nicht, auch nicht wenn man viel zwinkert und am Auge rumfummelt.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Bürste aufrgund ihrer Breite nicht was für jeden ist.
Insgesamt aber: für 5 Euro ein unvorstellbar guter Mascara.
3 Antworten
"Schwarz glänzend wie Vinyl"
Den Superliner habe ich schon mehrfach gekauft, in mehreren Farben und fast allen erhältlichen Varianten und ich bin mir ziemlich sicher, das "Black Lacquer" früher "Black Vinyl" hieß und mir deshalb auch ins Auge und in den Einkaufskorb fiel, weil ich dieses spezielle, ölig glänzende Schwarz von Schalplatten schon seit Kindertagen sehr liebe.
Das kopiert er auch sehr gut, wie ich finde.
Und punktet überdies mit guter Haltbarkeit (ist ja auch wasserfest) und wenig Verschmieren.
Die Faserspitze finde ich auch sehr gut: Mit Pinsel-Linern kann ich manchmal nicht so gut, einige Faser-Liner haben aber eine eher maue Performance beim Auftragen und lassen sich nicht so gut handeln.
Obwohl der Liner eine abgerundete Spitze hat und eher klobig aussieht kann man sehr sehr feine Linien damit machen, quasi fast unsichtbar, was allen entgegen kommen dürfte, die sich unter einem Lidstrich was anderes vorstellen als das halbe Oberlid schwarz zu pinseln.
Der Liner muss vor jeder Benutzung geschüttelt werden, dann tränkt sich die Spitze mit Farbe, ist nicht zu trocken, aber auch nicht übersättigt und schmierig.
Da das Schwarz sehr intensiv ist und wirklich wie eine Filzstiftlinie über dem Wimpernkranz sitzt sieht das ohne Mascara sehr komisch aus und ich würde es für diese Zwecke auch nicht empfehlen.
Generell ist er wegen seinem "lackigen" Finish eigentlich nicht so richtig was für Nude-Make-Up.
Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich glaube in Kombination mit sehr hellen Farben ist der erdrückend, weil er (ähnlich) pechschwarz ist wie der "Perversion" von UD.
Ich mag ihn gern, aufgrund des präzise Malens und des vinyligen Schwarz.
Das kopiert er auch sehr gut, wie ich finde.
Und punktet überdies mit guter Haltbarkeit (ist ja auch wasserfest) und wenig Verschmieren.
Die Faserspitze finde ich auch sehr gut: Mit Pinsel-Linern kann ich manchmal nicht so gut, einige Faser-Liner haben aber eine eher maue Performance beim Auftragen und lassen sich nicht so gut handeln.
Obwohl der Liner eine abgerundete Spitze hat und eher klobig aussieht kann man sehr sehr feine Linien damit machen, quasi fast unsichtbar, was allen entgegen kommen dürfte, die sich unter einem Lidstrich was anderes vorstellen als das halbe Oberlid schwarz zu pinseln.
Der Liner muss vor jeder Benutzung geschüttelt werden, dann tränkt sich die Spitze mit Farbe, ist nicht zu trocken, aber auch nicht übersättigt und schmierig.
Da das Schwarz sehr intensiv ist und wirklich wie eine Filzstiftlinie über dem Wimpernkranz sitzt sieht das ohne Mascara sehr komisch aus und ich würde es für diese Zwecke auch nicht empfehlen.
Generell ist er wegen seinem "lackigen" Finish eigentlich nicht so richtig was für Nude-Make-Up.
Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich glaube in Kombination mit sehr hellen Farben ist der erdrückend, weil er (ähnlich) pechschwarz ist wie der "Perversion" von UD.
Ich mag ihn gern, aufgrund des präzise Malens und des vinyligen Schwarz.